| Das erste mal Kanuholz verwendet |
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| Geschrieben von Benni | |
Halli-hallo, da bin ich wieder!! Nach zwei tollen Wochen im schönen Norwegen ging’s dieses Wochenende weiter. Das letzte Mal berichtete ich ja, dass unsere „pilzförmigen“ Mallen einsatzbereit seien. Mittlerweile sind sie sogar befestigt!! Und zwar hochkant auf unserem Fundament (dem selbstgebauten Unterbau). Dies geschieht indem man die Mallen passgenau ausrichtet und mittels Anschlaghölzern festschraubt. Neben den „gewöhnlichen“ Mallen die für die Form der Kanumitte verantwortlich sind, sind auch die beiden Steven (also die Formgeber für Vorder- und Hinterteil) befestigt worden.
Auf diese haben wir schließlich noch Hölzer gespannt, die einmal Bug und Heck, also die beiden Steven, ergeben sollen. Da es schwierig ist, ein dickes Holzstück zum Steven zurechtzubiegen haben wir viele (anmerkung der Redaktion sechs) dünne Latten verwendet, die später verleimt werden. Nun ist es nicht so einfach Hölzer zu verbiegen, ohne dass sie brechen, splittern oder die Form wieder verlieren. Wer mal mit (anmerkung der Redaktion, das mit 3 Wörter nach hinten denken) selbst versucht hat bloßen Händen aus einem Ast eine Brezel zu biegen, weiß wovon ich rede… ;-) Deswegen muss man die Hölzer, die man verwenden will zunächst dämpfen, d.h. in heißem Wasserdampf geschmeidig machen. Wir haben dazu Wasser erhitzt und den Dampf in ein Plastikrohr, indem die Hölzer lagen, geleitet. Dort drin waren sie ca. 15 min. Anschließend haben wir sie schnellst möglich – bevor sie wieder abkühlen – mit Schraubzwingen auf den Stevenformen fixiert, wo sie immer noch auf ihre weitere Verwendung warten und vor sich hin trocknen. Solange muss man sich halt gedulden, da sie sonst nicht formstabil bleiben. Die letzte Aktion an diesem Wochenende war schließlich das Vorbereiten der Decks, die an Bug und Heck des Redbirds für Stabilität sorgen und außerdem auch noch schön aussehen sollen. Dazu haben wir einige farblich unterschiedliche Bretter (keine Angst nix verrücktes wie neonpink und mintgrün, sondern einfach nur unterschiedliche Holzsorten, also hell- und dunkelbraun) aneinander geleimt, sodass ein nettes Muster entsteht und mit Schraubzwingen fixiert (uns wären beinahe die Schraubzwingen ausgegangen…). Auch diese Teile trocknen nun die Woche über.So, das war’s auch schon wieder – bis zum nächsten Mal, euer Anselm |
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Nach zwei tollen Wochen im schönen Norwegen ging’s dieses Wochenende weiter. Das letzte Mal berichtete ich ja, dass unsere „pilzförmigen“ Mallen einsatzbereit seien. Mittlerweile sind sie sogar befestigt!! Und zwar hochkant auf unserem Fundament (dem selbstgebauten Unterbau). Dies geschieht indem man die Mallen passgenau ausrichtet und mittels Anschlaghölzern festschraubt. Neben den „gewöhnlichen“ Mallen die für die Form der Kanumitte verantwortlich sind, sind auch die beiden Steven (also die Formgeber für Vorder- und Hinterteil) befestigt worden.
Deswegen muss man die Hölzer, die man verwenden will zunächst dämpfen, d.h. in heißem Wasserdampf geschmeidig machen. Wir haben dazu Wasser erhitzt und den Dampf in ein Plastikrohr, indem die Hölzer lagen, geleitet. Dort drin waren sie ca. 15 min. Anschließend haben wir sie schnellst möglich – bevor sie wieder abkühlen – mit Schraubzwingen auf den Stevenformen fixiert, wo sie immer noch auf ihre weitere Verwendung warten und vor sich hin trocknen. Solange muss man sich halt gedulden, da sie sonst nicht formstabil bleiben.
Die letzte Aktion an diesem Wochenende war schließlich das Vorbereiten der Decks, die an Bug und Heck des Redbirds für Stabilität sorgen und außerdem auch noch schön aussehen sollen. Dazu haben wir einige farblich unterschiedliche Bretter (keine Angst nix verrücktes wie neonpink und mintgrün, sondern einfach nur unterschiedliche Holzsorten, also hell- und dunkelbraun) aneinander geleimt, sodass ein nettes Muster entsteht und mit Schraubzwingen fixiert (uns wären beinahe die Schraubzwingen ausgegangen…). Auch diese Teile trocknen nun die Woche über.