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Ein weiterer Bauabschnitt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Benni   
anselm_ii_kl.jpgHi, da bin ich wieder!

Am Wochenende war wieder Kanubau angesagt und wir sind auch ein gutes Stück weiter gekommen.
Als erstes haben wir die restlichen Mallen aufgezeichnet – wieder mit Bleistift, Blaupapier und Straklatte (ich muss einen Fauxpas von letztem Mal korrigieren, das Ding ist eine Latte, kein Brett – wenn man gegenüber einem Bootsbauer den Begriff Strakbrett fallen lässt, wird man wahrscheinlich nur verständnislos angeschaut… – sorry…). Nachdem alle Mallen aufgezeichnet waren, sägten wir sie mit der Stichsäge aus. Dabei gingen einige Sägeblätter flöten, der Pressspan ist aber auch verflixt widerstandsfähig und lässt sich wirklich nicht besonders gut (und natürlich auch nicht sonderlich genau) zersägen (Sägeblätter und Säge haben sich ständig aufgeheizt und die Blätter wurden stumpf…). Während die letzten Mallen noch von David ausgesägt wurden, war ich schon damit beschäftigt, die beiden jeweils gleichen aufeinander zu schrauben.

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Jetzt wirst du dich vielleicht fragen: „Nanu? Warum haben die Chaoten alle Mallen doppelt ausgesägt??“…
Nun das liegt daran, dass der Redbird, den wir bauen, symmetrisch ist, d.h. die hintere Hälfte sieht genauso aus, wie die vordere. Deswegen ist auch das Gerüst (man könnte es auch Gerippe nennen, denn so sieht es mal aus, wenn es fertig ist…) symmetrisch und bis auf die mittlere, jede Malle doppelt vorhanden.
„So und warum zum Henker habt ihr die Dinger dann zusammen geschraubt???“
Naja, wie gesagt, das Aussägen der Mallen ist nicht ganz einfach und schon gar nicht genau – dies ist keine Kritik an dir, David, die Säge ist einfach nicht optimal…
Deswegen müssen die Mallen noch sauber abgeschliffen werden und damit dies bei den zweien eines Paares gleichmäßig geschieht, haben wir sie zum Schleifen aufeinander geschraubt.
Da wir mit dem Schleifen am Samstagnachmittag fertig wurden, haben wir jetzt einen Stapel pilzförmige Mallen (sieht wirklich lustig aus), die im nächsten Schritt auf das Grundgerüst aufgeschraubt werden müssen. Dann kann bald auch endlich der eigentliche Kanubau beginnen…
Endlich!
Die ganze Sägerei und Schleiferei hat übrigens einen unglaublichen Stapel Holzmehl produziert, wir mussten also am Ende des Tages erst mal tüchtig die Werkstatt ausfegen – einfach unfassbar was wir an Staub und Dreck produziert haben!!!

So, das war mein Bericht vom letzten Juniwochenende, bis demnächst,

Anselm

PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne im Fundbüro abgeben…
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